Mindestvorlauf vor der Buchung — keine Überraschungstermine mehr binnen einer Stunde
Schließt zu nahe Zeitfenster automatisch, damit Ihnen Zeit zum Organisieren bleibt.
Das Problem
Eine zwanzig Minuten vorher gebuchte Zeit ist selten eine gute Nachricht. Sie sind schon unterwegs, sehen nicht aufs Telefon, und entdecken den Termin bei der Ankunft — oder schlimmer, gar nicht.
Bei manchen Leistungen ist der Vorlauf nicht nur Bequemlichkeit: ein Raum will vorbereitet, Material herausgeholt, ein Fragebogen vorab verschickt oder schlicht die Fahrt eingeplant sein. Ein bis zur letzten Sekunde buchbares Zeitfenster verspricht etwas, das Sie nicht halten können.
Der Mindestvorlauf legt diese Bedingung ins Produkt statt in einen Hinweis am Seitenende, den niemand liest. Was zu nah ist, erscheint nicht und kann also nicht gebucht werden.
So funktioniert es in Kagenda
Die Einstellung ist eine in Stunden ausgedrückte Dauer. Sie greift in dem Moment, in dem der Kunde Ihre Verfügbarkeiten ansieht.
- Sie legen den Vorlauf festZum Beispiel zwei Stunden, vierundzwanzig oder achtundvierzig. Die Wahl hängt davon ab, was Sie vorbereiten müssen und wie oft Sie in den Kalender schauen.
- Zu nahe Zeitfenster verschwindenEin Kunde, der Ihre Seite um 14 Uhr ansieht, sieht bei vierundzwanzig Stunden Vorlauf nichts vor 14 Uhr des Folgetags. Er sieht keine durchgestrichenen Zeitfenster: er sieht sie überhaupt nicht.
- Sie behalten die HandDer Vorlauf gilt nur für die öffentliche Buchung. Aus Ihrem Kalender heraus bleibt es Ihnen frei, binnen einer Stunde einen Termin zu setzen, wenn jemand anruft und es Ihnen passt.
Für wen es nützlich ist
Häufige Fragen
Kann ich trotzdem einen dringenden Termin annehmen?
Ja. Der Vorlauf bindet nur die Online-Buchung. Die Eingabe von Hand aus dem Kalender übergeht diesen Filter — genau damit Sie Ja sagen können, wenn Sie wollen.
Gilt derselbe Vorlauf für alle Leistungen?
Ja, es ist eine Einstellung des Betriebs. Um eine einzelne Leistung zu bestimmten Zeiten auszuschließen, sind ihre eigenen Zeiten der Hebel.
Welchen Vorlauf sollte man wählen?
Den kürzesten, den Sie wirklich halten können. Ein zu langer Vorlauf schließt Zeitfenster, die Sie hätten füllen können: wer mehrmals täglich in den Kalender schaut, kommt oft mit zwei bis vier Stunden aus.